Neuigkeiten & Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Nachrichten über die Arche gGmbH sowie Veranstaltungen in unseren vielfältigen Einrichtungen. Möchten Sie Sie nie wieder eine wichtige Geschichte oder einen Hinweis auf eine bevorstehende Veranstaltung in Ihrer Nähe verpassen? Dann abonnieren Sie einfach unseren Newsfeed im RSS-Format und erhalten jede neue Nachricht direkt auf Ihr Handy oder Ihren Computer.

Lauftreff rund um Rottenbauer

Datum

Lust auf einen Spaziergang?
Jeder kann kommen, der gerne in Gemeinschaft unterwegs sein will.
Wir starten langsam! Es können bei Bedarf aber auch schnellere Gruppen gebildet werden! Ortskundige Mitläufer:innen sind willkommen!
Für Rollstuhlfahrer können Rollfiets geliehen werden! Bitte vorab melden!
Wer Trekkingstöcke hat, kann Sie gerne mitbringen. Bitte auf bequeme Kleidung und passende Schuhe achten!

Am Donnerstag, den 02.04. von 10:00 – 11.00 Uhr geht es los!

Treffpunkt: Bank vor dem Café 3-Eichen / Maibaum-Stellplatz

Kontakt: sela[at]archeggmbh.de oder 0176/ 600 13 684 

Arche gGmbH zu Gast bei den Wölfen Würzburg – Kooperation setzt Zeichen für gelebte Inklusion

Datum

Ein besonderer Besuch beim Heimspiel der Wölfe Würzburg: Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende der Arche gGmbH verfolgten am Wochenende die Partie des Handballvereins live in der Halle. Der gemeinsame Nachmittag gilt als Auftakt einer geplanten Kooperation zwischen der sozialen Einrichtung und dem Verein.

Die Arche gGmbH ist ein gemeinnütziger Träger, der in der Stadt Würzburg und dem Landkreis Würzburg vier Seniorenpflegeeinrichtungen, zwei Wohnpflegeeinrichtungen für Menschen mit Behinderung, ein ambulant unterstütztes Wohnen für Menschen mit Behinderung, ein Sozialkaufhaus, zwei Integrationscafés, eine Nähstube, den Kindergarten Flugschule am Hubland, eine therapeutische Mädchengruppe, ein betreutes Wohnen für Jugendliche mit Betreuungsbedarf in Ochsenfurt und eine Jugendgruppe in Giebelstadt betreibt.

Im Bereich Mittelfranken und Oberfranken und Sachsen gibt es mehrere Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. In Hirschaid betreibt die Arche ein Seniorenpflegeheim und eine Einrichtung für Kinder, die akut beatmet werden müssen.

Insgesamt kümmern sich etwa 850 Mitarbeitende in den jeweiligen Einrichtungen um die uns anvertrauten Menschen. Die Arche gehört den Diakonischen Werken Bayern und Sachsen als Vollmitglied an.

“Wir freuen uns sehr, dass die „Wölfe“ mit uns einen Kooperationsvertrag abschließen möchten. Ein großes Ziel der Arche ist es, den uns anvertrauten Menschen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Durch eine aktive Kooperation würden sich hier für beide Partner viele Möglichkeiten und Aktivitäten eröffnen. Wir, die Bewohner:innen, Klient:innen und Mitarbeitenden freuen uns auf ein aktives Miteinander“, so Rolf Müßig, Prokurist der Arche gGmbH.

Auch die Verantwortlichen der Wölfe Würzburg betonen die gesellschaftliche Bedeutung der Zusammenarbeit. Sport könne wichtige Impulse für Integration und Begegnung geben. Weitere gemeinsame Aktionen sind bereits geplant.

Auf dem Bild:
Die Mannschaft der Wölfe Würzburg mit Trainer Heiko Karrer, Bewohner:innen und Mitarbeitende der Arche gGmbH, Leslie Reinhard, Einrichtungsleitung Arche gGmbH, Rolf Müßig, Prokurist und Mitarbeiter der Geschäftsführung Arche gGmbH, Johannes Sendelbach, Geschäftsführer Wölfe Würzburg GmbH

Der Osterhase zu Besuch im Kindergarten der HPT München

Datum

In unserem Kindergarten der HPT München wurde es in den letzten Tagen besonders fröhlich und bunt – denn der Osterhase hatte sich angekündigt!

Gemeinsam mit den Kindern wurde fleißig gebastelt und vorbereitet. Aus Eierschalen entstanden kleine, liebevoll gestaltete Pflanzgefäße, in denen frisches Grün sprießen durfte. 

Auch bunte Osternester und Körbchen wurden gestaltet, die nun bereit waren, vom Osterhasen gefüllt zu werden.

Ein besonderes Highlight war das gemeinsame Osterfrühstück. Die festlich gedeckten Tische mit leckeren Brezen, frischem Obst und kleinen Köstlichkeiten sorgten für eine gemütliche und gemeinschaftliche Atmosphäre. Auch die Kinder unserer Hortgruppe leisteten einen tollen Beitrag: Gemeinsam mit unserer Kollegin gestalteten sie bunte Ostereier, die das Frühstück liebevoll schmückten.

Ein herzliches Dankeschön gilt auch den Eltern: Sie unterstützten uns mit einer großzügigen Spende für das Osterfest und brachten eine große Kiste mit selbstgebackenen Osterlämmern, Schokolade und vielen weiteren Leckereien mit. Diese liebevolle Unterstützung hat unser gemeinsames Frühstück zu etwas ganz Besonderem gemacht.

Dann war es endlich so weit: Der Osterhase war da! Mit großer Begeisterung entdeckten die Kinder ihre Osternester. Darin fanden sie kleine Pixibücher, Schokolade und eine Sandform – eine gelungene Mischung aus Freude, Nascherei und Spielspaß.

Die Freude und das Staunen der Kinder machten diesen Tag zu etwas ganz Besonderem. Neben all den schönen Momenten stand vor allem das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt: miteinander lachen, entdecken und die Osterzeit bewusst genießen.

Wir bedanken uns bei allen, die diesen wunderbaren Tag möglich gemacht haben, und wünschen allen Familien ein frohes Osterfest!

Ihr Team der HPT München

SeLA – Termine im April 2026

Datum

Termine für SeLA (Selbstbestimmtes Leben im Alter) im April 2026

  • 02.04. 10.00 – 11.00 Uhr Spazier-Treff vor dem Café Drei Eichen
  • 13.04. 13.00 – 15.30 Uhr Töpfern im Café Mittendrin (Heuchelhof)
  • 15.04. 12.00 – 13.00 Uhr Mittags-Tratsch im Café Drei Eichen
  • 17.04. 15.00 – 16.30 Uhr Töpfern im Café Drei Eichen
  • 22.04. 14.00 Uhr Seniorenkreis im evang. Gemeindesaal
  • 24.04. 15.00 – 17.00 Uhr interne Eröffnungsveranstaltung SeLA, Café Drei Eichen
  • 27.04. 13.00 – 15.30 Uhr Töpfern im Café Mittendrin (Heuchelhof)
  • 29.04. 12.00 – 13.00 Uhr Mittags-Tratsch im Café Drei Eichen
  • 30.04. 17.00 Uhr Maibaum aufstellen vor dem Café Drei Eichen
  • 30.04. 19.30 Uhr Vernissage „Fest der Fantasie“ in der Gethsemanekirche

Sprechstunde ist an jedem Donnerstag von 14.00 – 16.00 Uhr im Büro (Dachgeschoss: Aufzug 2. Stock, links), Würzburger Str. 2a (Seniorenheim 3-Eichen) oder nach Absprache.

Kontaktsela[at]archeggmbh.de oder 0176/ 600 13 684

Gefördert durch
Gefördert aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales

Tschechische Krankenpflegerinnen zu Gast in Würzburg

Datum

Am 24. März 2026 besuchte im Rahmen eines internationalen Austauschprogramms eine Gruppe tschechischer Krankenpflegerinnen Würzburg, um Einblicke in die Arbeit mit Menschen mit Behinderung zu gewinnen.

Zunächst führte der Besuch in die Einrichtung der Arche -Berner Straße. Besonders beeindruckt waren die Gäste von der Tagesfördergruppe, deren Konzept sie so noch nicht kannten. Einrichtungsleitung stellte die Einrichtung vor und beantwortete Fragen zum Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner.

Anschließend ging es weiter zur „Arche - Drei Eichen“, wo die Gruppe ebenfalls durch die Einrichtung geführt wurde und weitere Einblicke in Betreuung und Förderung erhielt.

Ein gemeinsames Mittagessen im Café - Drei Eichen in herzlicher Atmosphäre rundete den Besuch ab.

Die Besucherinnen zeigten sich sehr beeindruckt von den Konzepten und dem Engagement vor Ort. Vielen Dank an alle Beteiligten für den gelungenen Austausch!

Spendenübergabe der Arche gGmbH mit der Sparkassenstiftung Main-Spessart an den Therapiehof Väthjunker

Datum

Am 24. März 2026 übergab die Sparkassenstiftung des Landkreises Main-Spessart gemeinsam mit der Arche gGmbH Würzburg eine Spende von 500 Euro an den Reittherapiehof von Sabine Väthjunker in Röttbach. Mit der Unterstützung wird das Therapiepferd „Sarischa“ gefördert, das bei den Bewohnerinnen und Bewohnern des Wohnpflegeheims Arche am Margeritenweg besonders beliebt ist.

Bei der Übergabe waren drei Bewohner sowie zwei Mitarbeitende der Arche dabei. Auch Frau Väthjunker und Sarischa waren vor Ort, sodass die Bedeutung der Spende direkt erlebbar wurde.

Die Arche nutzt den Reittherapiehof bereits seit längerem, um Menschen mit Behinderung wertvolle tiergestützte Erfahrungen zu ermöglichen. Die Spende hilft dabei, die Versorgung und Pflege von Sarischa sicherzustellen und die reittherapeutische Arbeit nachhaltig zu stärken.

Alle Beteiligten betonten die große Bedeutung der Reittherapie für Lebensqualität, Selbstvertrauen und Wahrnehmung der Bewohnerinnen und Bewohner. Vielen Dank an alle Beteiligten für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit!

Die Arche am Margeritenweg besucht den Tierpark Bad Mergentheim

Datum

Am 19.03.2026 unternahmen drei Bewohner:innen der Arche am Margeritenweg gemeinsam mit drei Begleitpersonen einen Ausflug in den Wildtierpark Bad Mergentheim . Schon bei der Abfahrt war die Stimmung fröhlich und erwartungsvoll – das schöne Frühlingswetter machte den Tag perfekt für einen gemeinsamen Ausflug in die Natur.

Der Wildtierpark Bad Mergentheim gehört zu den größten Wildparks Süddeutschlands. Er wurde Ende der 1970er Jahre gegründet und hat sich seither auf die artgerechte Haltung einheimischer Tierarten spezialisiert. Besonders bekannt ist der Park für seine großzügigen Freigehege und die Möglichkeit, Tiere wie Wölfe, Luchse oder Greifvögel aus nächster Nähe zu beobachten. Während des Rundgangs genossen unsere Bewohner:innen die Begegnungen mit den Tieren sehr – besonders die frei herumlaufenden Ziegen und Damhirsche sorgten für viel Freude. Jeder konnte in seinem eigenen Tempo den Park erkunden. Solche inklusiven Ausflüge sind von großer Bedeutung, weil sie Teilhabe und Selbstbestimmung fördern. Sie geben den Bewohner:innen die Möglichkeit, Neues zu erleben, sich aktiv einzubringen und Alltagssituationen außerhalb des gewohnten Umfelds zu meistern. Gleichzeitig stärken gemeinsame Unternehmungen das Gemeinschaftsgefühl und tragen zu einem positiven Selbstwertgefühl bei. Am Nachmittag kehrte die Gruppe zufrieden, etwas müde, aber mit vielen schönen Eindrücken zurück. 

Die Arche am Margeritenweg besucht die Kürnacher Schafe

Datum

Am 17.03.2026 unternahmen Bewohner der Arche Margeritenweg gemeinsam mit Begleitpersonen einen besonderen Ausflug zu den „Kürnachern Schafen“ des Kürnacher Geschichtenvereins.

Ziel war es, den Teilnehmern einen Tag in der Natur zu ermöglichen, bei dem das Erleben mit allen Sinnen, das Übernehmen von Verantwortung und das Stärken des Selbstvertrauens im Mittelpunkt standen. Bei ihrer Ankunft wurden wir herzlich von einem Mitglied des Geschichtsvereins empfangen und bekamen zunächst interessante Informationen über die Haltung und Pflege der Schafe.

Anschließend durften die Bewohner selbst aktiv werden: Sie halfen beim Füttern, beim Ausmisten des Stalles. Dabei konnten sie die Tiere beobachten, streicheln und das ruhige, freundliche Wesen der Schafe hautnah erleben. Besonders eindrucksvoll war für viele der direkte Kontakt – das weiche lanolinhaltige Fell zu spüren, das Blöken zu hören und den typischen Geruch der frischen Wiese wahrzunehmen. Im Laufe des Vormittags übernahmen die Teilnehmenden kleinere Aufgaben selbstständig, zum Beispiel das Auffüllen der Wassertröge oder das Führen einzelner Tiere auf die Weide.

Diese Tätigkeiten stärkten nicht nur das Verantwortungsgefühl, sondern gaben allen das Gefühl, gebraucht zu werden und etwas Wichtiges beizutragen. Das gemeinsame Tun sorgte zudem für viele fröhliche Momente und gegenseitige Unterstützung. Nach einem kleinen Imbiss tauschten sich alle über ihre Erfahrungen aus. Die Rückmeldungen der Bewohner waren durchweg positiv – sie fühlten sich zufrieden und stolz auf das, was sie geschafft hatten. Der Tag bei den Kürnacher Schafen war somit ein wertvolles Erlebnis, das nicht nur Spaß machte, sondern auch das Selbstvertrauen und die Selbstständigkeit der Teilnehmer förderte.

Die Teilnehmer des P-Seminars „Leichte Sprache“ besuchen das Tonstudio des Matthias-Grünewald-Gymnasiums

Datum

Langsam wird es ernst. Heute durften die Teilnehmenden des P-Seminars der Arche - Berner Straße zum ersten Mal das Tonstudio am Matthias-Grünewald-Gymnasium anschauen und testen. Wir bekamen eine Einführung in die Technik des Studios und durften selbst aktiv werden und kurze Sequenzen „einsprechen“ - ganz professionell, mit Kopfhörer und Isolationsschirm am Mikrofon.

Im gegenüberliegenden Raum, getrennt durch eine Glasscheibe wurde das Gesprochene am Computer aufgenommen und „abgemischt“. Das war für alle ein spannendes Erlebnis.

Danach konnten wir die Aufnahmen anhören und die eigene Stimme hören. Dies war ein Testlauf für unsere Hör-Spiel-CD.

Es bleibt wenig Zeit, die gesammelten Tier-Mensch-Freundschafts-Geschichten auf CD einzusprechen. Der nächste Termin im April wird in der Berner Straße stattfinden. Bleiben wir gespannt, wie unser Leichte-Sprache-Produkt am Ende aussehen mag.

Die Arche Berner Straße besucht die Experimenta in Heilbronn

Datum

„Hände haben eine eigene Sprache – mit ihr fühlen wir die Welt“. Mit diesem Satz, erlebten vier Bewohner:innen aus der Arche Berner Straße Naturwissenschaft und Technik ganz nah. Es war ein „Mitmachen unserer Hände“ wir fühlten den Wind, das Wasser, Gegenständen und erfuhren den Magnetismus.

Wir ertasteten aktiv an verschiedensten Stationen Gegenstände, setzten unsere Sinne ein oder setzten aktiv Dinge in Bewegung.

Besonders auf der vierten Etage konnte wir experimentieren, schauen, staunen wie der Wind sich zu einem „Tornado“ formt oder wie man mit wenig Kraft 80 kg heben kann. Der Besuch auf der Dachterrasse ließ uns den Mond erfühlen und feststellen, dass der eigentlich Mond ganz viele Löcher hat. Die 3 Stunden auf der Experimenta vergingen viel zu schnell. Es hat sich gelohnt und wir überlegen, ob wir wieder einen Ausflug dorthin unternehmen.

Besichtigung des AUW Lichtenreuth / Nürnberg

Datum

Am Mittwoch, den 11.03.2026 konnten Interessenten für das ambulant betreute Wohnen die Wohnräume in Lichtenreuth / Nürnberg besichtigen und sich einen ersten Eindruck von ihrem, möglicherweise zukünftigen, zu Hause machen.

Die zwei 4er WGs überzeugen durch lichtdurchflutete Räume auf modernstem Niveau sowie durch den großen Gemeinschaftsbereich.

Wir, die Arche gGmbH werden im Rahmen des persönlichen Budgets die Mieter und Mieterinnen bestmöglich bei der Erreichung Ihrer individuellen Ziele, wie Haushaltsführung, Umgang mit Ämtern und Behörden und/oder Gesunderhaltung unterstützen und begleiten.

In den eigenen „4 Wänden“ zu leben, dennoch nicht allein zu sein, ist für viele Menschen eine Möglichkeit weiterhin selbstbestimmt und möglichst selbstständig zu bleiben.   

Wir freuen uns auf einen baldigen Start.

Ansprechpartnerin: Anna Albrecht

Von der Migration zur Inspiration: Wie ein vielfältiges JMD-Team Wege ebnet

Datum

Wenn Berater:innen selbst Migrationserfahrung haben, kann besonderes Vertrauen entstehen. Im Jugendmigrationsdienst (JMD) Rothenburg zeigen Senad Azemovic und sein Team, wie gemeinsame Erfahrungen Jugendlichen Mut machen und wie aus der eigenen Integrationserfahrung neue Wege für andere entstehen.

Seit Senad Azemovic 2002 aus Serbien nach Deutschland kam, hat sich in seinem Leben viel verändert. Vom Sprachkursteilnehmer zum Leiter des JMD Rothenburg: Seine Geschichte zeigt, wie wertvoll eigene Migrationserfahrung in der Beratungsarbeit sein kann.

Ein sonniger Nachmittag in Ansbach. Der 25-jährige Milad Nojaran aus dem Iran sitzt im Büro des JMD. Er hat eine Zusage für eine Ausbildung als Kfz-Mechatroniker, aber er hat keine Arbeitserlaubnis – und trotzdem schon dort gearbeitet. „Eigentlich wollte ich nur einen Minijob finden, damit ich meine Wohnung bezahlen kann“, erzählt er. Senad Azemovic nickt verständnisvoll. Der JMD-Leiter kennt solche Situationen gut. „Viele kommen wegen einem speziellen Problem zu uns und dann stellen wir in der Beratung fest, dass es da noch mehr Dinge gibt, bei denen die Jugendlichen unsere Unterstützung brauchen“, erklärt er. „Milad war gar nicht bewusst, dass er eine Arbeitserlaubnis braucht." Er durfte nicht mehr arbeiten und musste zurück in eine Gemeinschaftsunterkunft ziehen. Jetzt kämpft er für die Erlaubnis, endlich die Ausbildung richtig anzufangen.

Eigene Migrationserfahrung schafft Vertrauen

Als Senad Azemovic vor 23 Jahren nach Deutschland kam, musste er sich allein durchkämpfen. Damals gab es kaum Organisationen, die bei der Integration unterstützten oder Sprachkurse für Migrant:innen anboten. Heute leitet Azemovic den JMD Rothenburg und betreut mit seinem Team junge Menschen aus Stadt und Landkreis Ansbach sowie dem Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim. Das Beratungsgebiet ist groß und ländlich, die Wege sind weit. „Wir sind viel unterwegs, weil die Anbindung für die Jugendlichen mit Bus und Bahn schlecht ist“, erzählt er.

Zum Team gehört auch Liudmyla Flämig. Sie kam 2010 für einen Sprachkurs aus der Ukraine nach Deutschland, studierte Sozialpädagogik und entschied sich, zu bleiben und im Migrationsbereich zu arbeiten. „Ich hatte Glück beim Ankommen“, sagt sie. „Bei vielen anderen ist das nicht so einfach. Ich stecke meine Seele in diese Arbeit.“ Beide wissen, dass ihre eigene Migrationserfahrung in der Beratung Vertrauen schafft. 

Begleitung auf Augenhöhe

Im JMD Rothenburg geht es nicht nur um Formulare und Anträge. Es geht um Orientierung, Motivation und Begleitung. „Wir sind keine Behörde, sondern Partner auf Augenhöhe“, sagt Senad Azemovic. „Die Jugendlichen behalten den Lenker in der Hand. Wir zeigen Wege auf, damit sie nicht vom Rad fallen.“

Das Team hilft bei Aufenthaltsfragen, Ausbildungsduldungen, Wohnungssuche oder Familienzusammenführung. Auch kleine Fortschritte zählen. „Wenn jemand nach vielen Absagen endlich einen Praktikumsplatz bekommt, ist das schon ein Erfolg“, sagt Liudmyla Flämig.

Erfolgsgeschichten und neue Chancen

Senad Azemovic freut sich besonders über jede Einbürgerung. Seit 2025 hat auch er einen deutschen Pass. „Eine Ausbildung ist der beste Weg, den Aufenthalt zu sichern. Danach folgen Niederlassung und Einbürgerung.“ Viele Betriebe schätzten die Motivation der jungen Menschen. „Das Vorurteil, dass Migranten nicht arbeiten wollen, stimmt einfach nicht.“

Milad braucht, damit er seine Ausbildung beginnen kann, einen Reisepass für seine Aufenthaltsduldung. Er hat mit Unterstützung des JMD das Geld für Reisepass und Fahrt zum Konsulat nach Berlin vom Sozialamt bekommen. Aktuell stehen die Chancen gut, dass alles klappt, wenn die Duldung rechtzeitig erteilt wird. Doch egal, welche Hürden sich noch stellen – Senad Azemovic und sein Team bleiben weiter an seiner Seite.

Digitale und persönliche Beratung – und vieles mehr

Neben der individuellen Beratung organisiert das Team Workshops zu Demokratie und Diskriminierung sowie gemeinsame Feste. In Kooperation mit Berufsschulen entstehen kreative Projekte wie „Megaphone“ in Ansbach. Jugendliche gestalteten dort eine Weltkarte mit Fingerabdrücken aus ihren Herkunftsländern. „Fast die ganze Welt ist vertreten“, sagt Senad stolz.

Seit Oktober 2024 ist der JMD Rothenburg Teil des bundesweiten Modellprojekts JMD digital-hub. Projektmitarbeiterin Johanna Memhardt erklärt: „Gerade im ländlichen Raum ist digitale Beratung wichtig, um lange Wege zu überbrücken.“ Über die Plattform jmd4you können Jugendliche sicher und anonym per Mail, Chat oder Telefon Kontakt aufnehmen. Eines der Projektziele von JMD digital-hub ist es, digitale und analoge JMD-Arbeit noch besser miteinander zu verknüpfen und fließende Übergänge zwischen den Angeboten zu schaffen.

Das gemeinsame Leben besser gestalten

Trotz herausfordernder Zeiten bleibt die Motivation im Team groß. Dabei hilft ihnen auch, dass einige von ihnen aus eigener Erfahrung wissen, wie es sich anfühlt, neu anzufangen. Das Verständnis schaffe Vertrauen. „Wir wollen das Leben miteinander besser gestalten“, sagt Senad Azemovic.

Mehr über den JMD in Rothenburg, Landkreis Neustadt/Aisch und Bad Windsheim

Der JMD begleitet Jugendliche in Nordwest-Mittelfranken vor Ort und digital. Der Schwerpunkt liegt auf der Einzelfallberatung, ergänzt durch Sprachförderung, Kulturvermittlung und Projekten in Zusammenarbeit mit Berufsschulen. Drei Mitarbeitende teilen sich zweieinhalb Personalstellen, finanziert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). Eine weitere Stelle im Projekt JMD digital-hub wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) und vom BMBFSFJ kofinanziert. Träger des JMD ist die evangelische Arche gGmbH. 

▶ Details zum Standort Rothenburg
▶ Details zum Standort Landkreis Neustadt/Aisch – Bad Windsheim

Text und Bilder: Servicebüro Jugendmigrationsdienste

Azubiwohnheim „Korallenriff“ startet im September 2026

Datum

In der Poppenreuther Straße 13 in Fürth ist ein wichtiger Meilenstein für jungen Wohnraum erreicht: Das neue Azubiwohnheim der Wohnungsbaugesellschaft WGB der Stadt Fürth mbH wurde erfolgreich fertiggestellt – sogar rund vier Monate früher als geplant. Die Arche gGmbH wird das Haus künftig betreiben und damit jungen Menschen während ihrer Ausbildung ein Zuhause bieten.

Das Gebäude ist Teil des bayerischen Förderprogramms „Auszubildendenwohnen“ und wurde als Pilotprojekt im Rahmen von AzubiR 2024 realisiert. Insgesamt entstehen 87 moderne Wohnplätze für Auszubildende, die dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum in der Region schaffen.

Neben den Einzelapartments verfügt das Wohnheim über Gemeinschaftsräume sowie Büroflächen für die Betreuung vor Ort. Das Gebäude ist vollständig barrierefrei geplant, fünf Apartments sind speziell rollstuhlgerecht ausgestattet. Auch Nachhaltigkeit spielte bei der Planung eine wichtige Rolle: Das Haus wurde nach den Kriterien für ein nachhaltiges Gebäude (QNG) konzipiert und strebt das Qualitätssiegel Silber an.

Die Baukosten liegen mit rund 9,1 Millionen Euro im geplanten Rahmen. Ursprünglich war die Fertigstellung erst für Juli 2026 vorgesehen, durch eine intensive Planung und gute Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte das Projekt jedoch deutlich früher abgeschlossen werden.

Die Arche gGmbH hat mit der WBG Fürth einen langfristigen Mietvertrag über 25 Jahre geschlossen und wird das Wohnheim nach der Übergabe einrichten. Der Betriebsstart ist für August 2026 vorgesehen – rechtzeitig zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres.

„Wir freuen uns sehr, dieses moderne Haus künftig mit Leben zu füllen. Es bietet jungen Menschen nicht nur Wohnraum, sondern auch Gemeinschaft und Unterstützung in einer wichtigen Lebensphase“, sagt Andreas Müßig, Geschäftsführer der Arche gGmbH.

Mit dem neuen Azubiwohnheim wird außerdem die soziale Nutzung des Grundstücks fortgeführt: Zuvor befand sich dort das ehemalige Kinderheim St. Michael. Damit knüpft das Projekt bewusst an die lange Tradition der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen an.

▶ Pressebericht der WBG Fürth vom 20.02.2026 anzeigen

▶ Bericht der Fürther Nachrichten vom 05.03.2026 anzeigen

SeLA – Termine im März 2026

Datum

Termine für SeLA (Selbstbestimmtes Leben im Alter) im März 2026

  • 02.03., 13.00 Uhr Töpfern* im Café Mittendrin (Den Haager Str. 16, Heuchelhof))
  • 06.03., 15.00 Uhr Töpfern* im Café Drei Eichen (Würzburger Str. 2a, Rottenbauer)
  • 09.03., 13.00 Uhr Töpfern* im Café Mittendrin (Den Haager Str. 16, Heuchelhof)
  • 11.03., 12.00 – 13.00 Uhr Mittagstratsch
  • 16.03., 13.00 Uhr Töpfern* im Café Mittendrin (Den Haager Str. 16, Heuchelhof)
  • 20.03., 17.00 Uhr Ostersingen der Vereine am Osterbrunnen
  • 22.03., 16.00 Uhr „50 Jahre Rottenbauer“ Bürgerverein (Pfarrheim St. Josef)
  • 25.03., 12.00 – 13.00 Uhr Mittagstratsch
  • 30.03. , 13.00 Uhr Töpfern* im Café Mittendrin (Den Haager Str. 16, Heuchelhof)

* beim Töpfern entsteht ein Materialbedarf von 5.-€ pro Termin; Schnupperstunde frei!

Mittagstratsch

Jeden 2. und 4. Mittwoch Mittag (12 – 13 Uhr) im Café Drei Eichen! Bei frisch gekochtem und günstigem Mittagsangebot aus der Küche der Arche gGmbH lässt es sich bestimmt gut Plauschen! Seien Sie neugierig und kommen Sie mit netten Leuten ins Gespräch! Ich freue mich Sie begrüßen zu können.

Das Café hat auch an anderen Tagen geöffnet.

Öffnungszeiten Café Drei Eichen: Mo, Mi, Sa, 11.00 – 14.00 Uhr, Di, Do, Fr., So 11.00 – 17.30 Uhr 

P.S. Es gibt auch eine Spielecke für die Kleinen!                                            

Sprechstunde ist an jedem Donnerstag von 14.00 – 16.00 Uhr im Büro (Dachgeschoss: Aufzug 2. Stock, links), Würzburger Str. 2a (Seniorenheim 3-Eichen) oder nach Absprache.

Kontaktsela[at]archeggmbh.de oder 0176/ 600 13 684

 

Gefördert durch
Gefördert aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales

Vertreter der Politik besuchen JMD und EJSA Care

Datum

Besuch des Landtagsabgeordneten Herr Schnotz, Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, Pflege und Prävention - Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales, Jugend und Familie und des Abgeordneten Herrn Andreas Schalk, Ausschuss für Fragen des öffentlichen Dienstes - Ausschuss für Wissenschaft und Kunst Besuch des Büros für Jugendmigrationsdienste der Arche gGmbH in Bayern um über die Chancen und Herausforderungen dieser wichtigen gesellschaftlichen Arbeit zu sprechen.

Herr Schnotz und Herr Schalk nahmen sich über 2 h Zeit um mit dem Kollegium des JMD (Jugendmigrationsdienstes) der Arche gGmbH unter dem fachlich beratenden Dach der EJSA Bayern über die aktuellen Besonderheiten dieser wichtigen gesellschaftlichen pädagogischen Arbeit zu diskutieren. Hierbei konnten die Fachkollegen der Arche nicht nur über steigernde Fallzahlen, Einzelschicksale, eine gute lokale Vernetzung, hohe Fachlichkeit und erfolgreiche Integrationen berichten, sondern auch über die Angst vor Mittelkürzungen und Standortschließungen. Beide Abgeordneten betonten, dass diese Arbeit der Integration und des strukturierten gesellschaftlichen Verständnisses für Nationen elementar wichtig ist. Beide sorgen sich auch um die Finanzierung auf Grund der Gesamtsituation der Haushaltslagen auf kommunaler sowie landes- und bundespolitischer Ebene. Dennoch sicherten sie ihre Unterstützung und Begleitung zu. Ein neuer Besuch für Herbst wurde vereinbart. 

 

 

Besuch des Landtagsabgeordneten Herr Schnotz am Standort Ansbach von EJSA Care

Datum

Besuch des Landtagsabgeordneten Herr Schnotz, Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, Pflege und Prävention - Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales, Jugend und Familie. Er machte sich ein Bild von EJSA Care am Standort Ansbach. Diesem betreut die Arche gGmbH (Frau Kahnt) an einer Schule von Diakoneo.

Herr Schnotz machte sich vor Ort ein Bild betreffend dem Modellprojekt EJSA CARE in Ansbach. Ansbach ist einer von drei Sandorten an denen mit Mitteln der Fraktionsinitiative der CSU erfolgreich erprobt wird, wie durch pädagogische Betreuung und Begleitung von Auszubildenden in der Pflege die Abbruchquote reduziert werden kann. Hierdurch soll ein wesentlicher Beitrag zu Reduktion des Personalmangels in der Pflege geleistet werden.

Dies geschieht u. a. durch Einzel- und Gruppenangebote im pädagogischen Setting sowie durch ein gezieltes stärken der individuellen Ressourcen. Herr Schnotz setzt sich stark für einen Ausbau des Projektes ein und sieht bei anhaltenden Erfolgen die Notwendigkeit einer dauerhaften Finanzierung.

 

Die Arche am Margeritenweg in der Hammermühle in Hasloch

Datum

 

Heute besuchten drei unserer Bewohnerinnen und Bewohner gemeinsam mit Mitarbeitenden der Arche am Margeritenweg die historische Hammermühle in Hasloch. In der alten Schmiede konnten sie hautnah miterleben, wie glühendes Eisen zu Werkstücken geschmiedet wird – das rhythmische Schlagen der Hämmer, Funkenflug und Metallgeruch sorgten für eine besondere Atmosphäre.

Anschließend erkundeten alle das Museum, das anschaulich die Geschichte der Schmiedekunst vermittelt. Nach einem leckeren Mittagessen traten wir über die Romantische Straße den Rückweg nach Würzburg an und genossen die malerische Landschaft.

Ein gelungener Ausflug voller spannender Eindrücke, guter Gespräche und gemeinsamer Erlebnisse – vielen Dank an alle, die diesen Tag möglich gemacht haben!

Die Arche Berner Straße in der Residenz in Würzburg

Datum

Eine anschauliche Führung in der Residenz Würzburg durften die Bewohner am 4. März erleben. Eine über 90-minütige Museumsführung hatten wir gebucht mit einem Museumsführer, der uns die Besonderheiten und Schönheiten unserer Würzburger Residenz ganz anschaulich nahebrachte. 
So durften wir zum Beispiel die Farben des bekannten Deckenfreskos von Tiepolo anfassen, oder Stücke des Marmors in die Handnehmen. In diesen 90 Minuten wurden wir auf die Reise in die damalige Zeit mitgenommen. Wir staunen über den weißen Saal, das Spiegelzimmer und den grünen Saal sowie über die 180 m lange Breite vom West zum Ostflügel der Residenz. 
Bis zuletzt waren wir alle aufmerksam dabei und bestaunten die Schönheit der Würzburger Residenz. Es war nicht nur „(…) gut, sondern sehr gut“ so Peter zum Museumsführer und wir werden dies sicherlich nochmals buchen, spätestens wenn der Residenzgarten farbenfroh erstrahlt.

 

Fasching im Sozialkaufhaus

Datum

Unsere Aktion „Krapfen und Kaffee“ im Sozialkaufhaus in Rottenbauer war ein voller Erfolg! Die Besucherinnen und Besucher nahmen das Angebot begeistert an. Besonders gefreut hat uns der Besuch von Stadtrat Reiner Schott, der sich die Gelegenheit nicht entgehen ließ, persönlich vorbeizuschauen.

EJSA Care - Pflegeausbildung erfolgreich begleiten

Datum

 

Der Fachkräftemangel in der Pflege stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Gleichzeitig brechen viele Auszubildende ihre Pflegeausbildung vorzeitig ab. Das Projekt EJSA Care, das im Arbeitskreis Pflege der CSU vorgestellt wurde, setzt genau hier an: Ziel ist es, Auszubildende während ihrer Ausbildung sozialpädagogisch zu begleiten und so Ausbildungsabbrüche zu reduzieren.

Aktuell wird das Projekt an drei Modellstandorten in Bayern umgesetzt. Durch individuelle Unterstützung und enge Zusammenarbeit mit Pflegeschulen und Einrichtungen sollen junge Menschen erfolgreich durch ihre Ausbildung geführt und langfristig für den Pflegeberuf gewonnen werden. Perspektivisch ist ein weiterer Ausbau des Projekts geplant.

Die Arche betreut im Rahmen von EJSA Care zwei dieser Modellstandorte: Fürth/Eggolsheim sowie Ansbach.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier:

https://www.bernhard-seidenath.de/pflegeausbildung-erfolgreich-begleiten-statt-abbrechen-2/

Seite 5 – Nachricht 81 bis 100 von 510