Neuigkeiten & Aktuelles
Hier finden Sie aktuelle Nachrichten über die Arche gGmbH sowie Veranstaltungen in unseren vielfältigen Einrichtungen. Möchten Sie Sie nie wieder eine wichtige Geschichte oder einen Hinweis auf eine bevorstehende Veranstaltung in Ihrer Nähe verpassen? Dann abonnieren Sie einfach unseren Newsfeed im RSS-Format und erhalten jede neue Nachricht direkt auf Ihr Handy oder Ihren Computer.
Adventszeit in der Kita Flugschule
In der besinnlichen Vorweihnachtszeit haben die Kinder der Kita Flugschule mit viel Eifer und Freude Plätzchen gebacken und natürlich den Tannenbaum geschmückt. Auch die Eltern dürfen sich auf was Selbstgebasteltes freuen.
Am Nikolaustag erlebten wir unseren festlichen Adventsnachmittag. Zunächst erfüllte der Gesang der Kinder den Raum, und es klang, als würden sie versuchen, die Weihnachtsgeister aus dem Schlaf zu singen.
Nach dem musikalischen Spektakel versammelten wir uns in gemütlicher Runde, um bei duftendem Punsch und frisch gebackenen Plätzchen das süße Leben zu genießen. Wenn man die Plätzchen gegessen hat, war der Punsch so lecker, dass wir uns fragten, ob er vielleicht ein geheimes Rezept aus dem Weihnachtsland hatte. Alles in allem war es ein Nachmittag voller Lachen, Leckereien und dem unerschütterlichen Glauben, dass die Weihnachtszeit die beste Zeit im Jahr ist – auch wenn das Plätzchenbacken ein wenig chaotisch war!
Margeritenweg beim Würzburger Weihnachtszirkus Krone
Am Abend des 18. Dezember 2024 machten sich die Bewohner:innen des Margaritenwegs endlich mit großer Erwartung und spürbarer Spannung auf den Weg in Richtung Talavera zum Zirkus Krone auf.
Schon von weitem begrüßte uns das hell beleuchtete Zirkuszelt. Nachdem wir uns alle mit Süßigkeiten eingedeckt hatten, nahmen wir unsere Plätze in der ersten Reihe ein. Vor uns lagen 150 Minuten voller Lachen, Staunen, Spaß und Nervenkitzel im märchenhaften Zauber der Weihnachtszeit. Gegen 22.30 Uhr machten wir uns beeindruckt von den künstlerischen Darbietungen auf den Heimweg. Nächstes Jahr sind wir wieder dabei, wenn der Circus Krone zum vierten Mal in Würzburg gastiert.
GenialSozial: Schüler:innen spenden an die Wohngruppen in Lauter
1751 Euro und 40 Cent: Diese Summe durfte Frau Damaris Günther-Schmidt für die Wohngruppe in Lauter von den Schüler:innen aus Niederwürschnitz freudig entgegennehmen. 250 Jugendliche der Internationalen Schulen Niederwürschnitz, der Oberschule und des Gymnasiums hatten dafür im Sommer einen Tag lang gearbeitet. Im Rahmen der Aktion „GenialSozial“ der Sächsischen Jugendstiftung tauschten sie am 18. Juni die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz und halfen beispielsweise im Büro oder im Blumenladen aus.
Das gesammelte Geld wird in das Außengelände der Wohngruppen in Lauter investiert, in denen Kinder und Jugendliche aus schwierigen familiären Verhältnissen Unterstützung finden. Unter anderem sollen die Ballfangnetze erneuert werden. „Die Schülerinnen und Schüler sehen, dass ihre Hilfe ankommt und können gleichzeitig Arbeitserfahrungen sammeln“, erklärt die stellvertretende Schulleiterin Grit Vogel. Viele kleine Helfer haben zu dieser großen Spende beigetragen, besonders bemerkenswert ist, dass die Gesamtsumme bei der ersten Teilnahme so hoch ausgefallen ist. Insgesamt kamen 5.823 Euro zusammen, von denen „GenialSozial" einen Großteil für weltweite Projekte wie den Bau von Krankenhäusern oder Schulen in Entwicklungsländern einsetzt.
Auf dem Foto (bitte Anklicken zur vollständigen Darstellung) zu sehen sind: Die Achtklässlerin Annica (vorn links), die Elftklässlerin Melissa (rechts), die stellvertretende Schulleiterin Grit Vogel (links) der Internationalen Schulen Niederwürschnitz und in der Mitte: Damaris Günther-Schmidt von der Arche. Foto: Ralf Wendland
Weihnachtsfeier in der Wohngruppe des AUW Würzburg
Auch die Wohngemeinschaft in Rottenbauer des AUW Würzburg veranstaltete dieses Jahr wieder eine kleine gemeinsame Weihnachtsfeier. Bei lustigen Spielen, Wichteln, gemeinsam bestellten Essen und guten Unterhaltungen saßen alle etliche Stunden zusammen und genossen die Zeit. Auch die neuen Mitbewohner:innen haben sich gut in die Gruppe eingefunden und mit viel Freude an der Feier teilgenommen.
Schöner Wohnen im AUW Rottenbauer
Die Wohngemeinschaft des Ambulant Betreuten Wohnens in Rottenbauer hatte den Wunsch, ihren Gruppenraum farblich schöner zu gestalten. Nach gemeinsamer Planung wurde dies mit Hilfe von Familie und Freund:innen an einem Samstag in die Tat umgesetzt. Alle packten kräftig mit an und nach einem langen Tag kann sich das Ergebnis sehen lassen. Die Bewohner:innen der WG sind zu Recht sehr stolz über ihre neu gestalteten Wände.
Besuch des Konzerts des Heeresmusikkorps Veitshöchheim
Am 15. Dezember lud die Seniorenvertretung Würzburg wieder zum alljährlichen Benefizkonzert des Heeresmusikkorps Veitshöchheim ins Congress-Centrum nach Würzburg ein. Auch einige Klient:innen des Ambulant unterstützten Wohnens in Würzburg Rottenbauer konnten dieses wieder besuchen. Alle lauschten gebannt den Klängen des Orchesters, das ein buntes Programm von Märschen über moderne Musik bis hin zu Adventsliedern zum Besten gab.
Besinnliche Weihnachtsfeier im Pflegeheim Arche Drei Eichen
Auch in diesem Jahr durften sich die Bewohner:innen des Alten- und Pflegeheims Arche Drei Eichen am 13. Dezember 2024 über eine stimmungsvolle und besinnliche Weihnachtsfeier freuen.
Die festlich geschmückten Räume und die herzliche Atmosphäre sorgten für ein unvergessliches Erlebnis. Mit schwungvollen und besinnlichen Liedern wurden alle auf Weihnachten eingestimmt. Bei dem einen oder anderen Lied wurde kräftig mitgesungen. Es blieb auch genügend Zeit, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Nach einem festlichen Abendessen endete die Weihnachtsfeier mit dem gemeinsamen Lied „O du fröhliche“. Die Senior:innen waren sich einig: eine sehr schöne Weihnachtsfeier!
Weihnachtsfeier im Margeritenweg
Anlässlich der Weihnachtsfeier am 13. Dezember 2024 durfte der Margeritenweg viele Angehörige, Kolleg:innen und Bekannte beim Sektempfang begrüßen.
Aufgeteilt auf unsere drei Wohnbereiche genossen wir das Weihnachtsessen in vollen Zügen. Es gab Rouladen mit Knödeln und Blaukraut. Dank der vielen Kuchenspenden war die Auswahl an süßen Leckereien zum Nachtisch phänomenal.
Gemeinsam konnten wir dann noch den Weihnachtsgottesdienst, gehalten von Debora Drexel, genießen. Alles in allem eine sehr schöne Weihnachtsfeier unter dem Motto: Starke Gemeinschaft.
Großzügige Spende der Firma Johann Bunte
Am 11. Dezember 2024 durften wir eine großzügige Spende von der Firma Johann Bunte entgegen nehmen. Im Rahmen eines gemeinsamen Gesprächs zwischen dem Niederlassungsleiter in Nürnberg, Herrn Georg Binder, Frau Sabine Steinmüller und Andreas Müßig sowie Veronika Grießer wurden die Inhalte und deren Kernprobleme der Kinder- und Jugendhilfe in Mittelfranken erörtert. Dabei wurde ersichtlich, dass ein hoher Bedarf an Unterstützung in diesem wichtigen Bereich besteht. Herr Binder und Frau Steinmüller von der Firma Bunte bekundeten ihr großes Interesse an der Arbeit der Arche gGmbH und betonten die Bedeutung dieser Unterstützung für Kinder und Jugendliche in der Region.
Die Spende wird unmittelbar in die Projekte der Kinder- und Jugendhilfe fließen und somit zahlreichen jungen Menschen zugutekommen. Ein herzliches Dankeschön an die Firma Bunte für ihr Interesse und die wertvolle Unterstützung!
Berner Straße im Glasmuseum
Für die Bewohner:innen der Berner Straße hat sich der alljährliche Besuch im Glasmuseum in Wertheim schon fast zu einer festen Institution entwickelt.
Für Heike, Silvia, Ella und Daniela war das Glasmuseum ein stimmungsvoller Ausflug gerade in der Vorweihnachtszeit. Unter der fachkundigen Anleitung des Glasbläsermeisters Ralf, von dessen Handwerk es nur noch eine Handvoll gibt, hatten die Teilnehmer:innen die Möglichkeit, selbst eine Glaskugel herzustellen. Im Glas-Shop bzw. im Glasmuseum, dem zweitgrößten Zentrum der deutschen Laborglasindustrie, erhielten wir interessante Informationen über die Glas-Stadt Wertheim. Zudem gibt es in Wertheim eine Glaskunst-Akademie. Ein Abstecher in die romantische Altstadt rundete den vorweihnachtlichen Ausflug ab.
Gemeinsam für einen sicheren Raum
Als Träger der Kinder- und Jugendhilfe legen wir großen Wert auf den Schutz und das Wohl der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Aus diesem Grund verfügen wir über ein umfassendes Schutzkonzept. Dieses Konzept dient nicht nur der Prävention von Gefährdungen, sondern auch der Förderung eines sicheren und förderlichen Umfelds für alle uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen durch Sensibilisierung und Schulung, durch festgelegte Verfahren zu Schutzmaßnahmen, aber auch durch Partizipation der Schutzbefohlenen. Die kontinuierliche Evaluierung und Verbesserung unseres Schutzkonzeptes ist für uns daher von zentraler Bedeutung. Wir wollen sicherstellen, dass es den aktuellen Standards entspricht und den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen gerecht wird. Unser Ziel ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich alle Kinder sicher und respektiert fühlen. Unser ausführliches Schutzkonzept und unsere Maßnahmen finden Sie dauerhaft an dieser Stelle.
Gemeinsam für einen sicheren Raum - Ihr Team des Kinder- und Jugendhilfeverbundes der Arche gGmbH
Ein unerwartetes Weihnachtswunder für die Berner Straße
Überraschend und dann auch noch kostenlos erhielt die Berner Straße Gutscheine für das Christmas Miracle am zweiten Adventswochenende im CCW in Würzburg. Eine Mischung aus Musik, Tanz und Theater entführte uns in die Weihnachtsgeschichte.
Organisiert wird das Musical von der christlichen Hilfsorganisation „Ich halte dich e.V.“, die sich seit 2022 für geflüchtete Jugendliche einsetzt. Das Musical ist eine kostenlose Aufführung für die ganze Familie, inszeniert von koreanischen und europäischen Studierenden. Würzburg ist eine von 45 europäischen Städten, in denen das Musical Station macht.
Fast zweieinhalb Stunden durften wir der Weihnachtsgeschichte lauschen und begeistert mitfiebern. Im zweiten Teil der Aufführung des Weihnachtswunders gab es eine moderne Weihnachtswundergeschichte eines kleinen Mädchens zu sehen. Höhepunkt war am Ende das gemeinsame Singen des Liedes „Stille Nacht, heilige Nacht“ auf Englisch. Da es sich um eine englischsprachige Musicalgruppe handelt, war das gesamte Konzert in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln auf einer Leinwand zu hören.
Für Otto, Peter, Kristina und Hildegard standen jedoch die Musik und die mitreisenden Schauspieler im Mittelpunkt des Weihnachtswunders.
4. Weihnachtsspaziermarkt in Rottenbauer
Am 08. Dezember 2024 erstrahlte der Stadtteil Rottenbauer im festlichen Glanz des 4. Weihnachtsspaziermarktes. Wie in den vergangenen Jahren waren wir mit einem liebevoll gestalteten Stand vor unserem Café Drei Eichen vertreten.
Besonders erfreulich war die Teilnahme des integrativen Töpferns sowie unserer Hauswirtschaftsabteilung, die eine wunderbare Auswahl an nützlichen und ästhetischen Gegenständen präsentierten. Die Resonanz war überwältigend – zahlreiche Besucherinnen und Besucher genossen die besinnliche Atmosphäre und ließen sich von der adventlichen Stimmung mitreißen.
Ein Highlight des Tages war der köstliche Glühwein aus unserem Café, der für wohlige Wärme und festliche Gemütlichkeit sorgte. Es war ein rundum gelungener Tag, der die Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest spürbar machte.
Margeritenweg genießt Weihnachtszauber in der Kleeblattstadt
Wenn der Margaritenweg in die Kleeblattstadt kommt, wird es sonnig. Nach einer staufreien Fahrt von Würzburg nach Fürth sind die Bewohner des Margaritenwegs am frühen Mittag an ihrem Ziel, dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt, angekommen. An rund 24 mittelalterlichen Ständen gibt es für Groß und Klein viel zu entdecken. Da sind zum Beispiel Kerzenzieher, Glas- und Schmiedekünstler, Holzhandwerker, Gewandschneider, Töpfer und Filzer. Ein echtes Highlight ist der Badezuber, in dem Mutige ein Bad nehmen und dabei ein Tässchen Met genießen können. Wir haben uns aber vor allem auf den Kaiserschmarrn-Stand konzentriert, der es wirklich in sich hatte. Alles in allem können wir dieses Ausflugsziel sehr empfehlen.
Weihnachtsfeier im AUW Würzburg
Am Nikolaustag fand im Café Drei Eichen die alljährliche Weihnachtsfeier des Ambulant unterstützten Wohnen in Würzburg Rottenbauer statt. Mit einem Krippenspiel, gemeinsamen festlichen Liedern und einem Überraschungsbesuch des Nikolauses mit einem kleinen Präsent für alle konnten die Klient*innen gut auf die Weihnachtszeit eingestimmt werden. Alle berichteten anschließend, dass ihnen die Weihnachtsfeier sehr gut gefallen hat und lobten das Weihnachtsessen der Küche.
Besuch vom Nikolaus im Bambino
Endlich ist Dezember und im Bambino beginnt die Vorweihnachtszeit! Wir zünden die Kerze am Adventskranz an und öffnen unsere Adventskalender-Päckchen. Maria und Joseph laufen den Krippenweg entlang und zeigen uns so, wie lange es noch bis Weihnachten dauert. Doch bis es soweit ist, freuen wir uns schon riesig auf den Nikolaus. Deshalb haben wir dazu bereits gebacken, gebastelt und ihm mit Rasierschaum einen neuen Bart verpasst.
Und am 06.12. war es dann so weit! Es klopfte laut an unsere Tür und herein kam… der Nikolaus! Zunächst hat er aus seinem Goldenen Buch vorgelesen, was im Kindergarten gerade nicht so gut läuft (nicht aufräumen, zu laut sein usw.). Dann durfte jedes Kind einzeln zum Nikolaus und sich anhören, was es bereits alles gut kann. Als Belohnung gab es einen Nikolaus aus Schokolade. Wir sind gespannt, was der Dezember noch alles bringt.
Im Backhaus leuchten Kinderaugen
Seit bereits 17 Jahren dürfen Kinder der Kinderarche (JHV Erzgebirge WG Flexi) aus Bad Schlema eine ganz besondere Weihnachtsfeier im Backhaus erleben. Sowohl die Mitglieder des Vereins Backhaus Schlema e.V. als auch Gewerbetreibende vom Ortsteil Bad Schlema haben dies ganz praktisch aber auch finanziell ermöglicht. Und so starteten die Kinder am Freitag vor dem 1. Advent gleich mit einem Highlight in die Weihnachtszeit.
Nach einer Stärkung bei Kartoffelkuchen, Schokolade und Obst kneteten die 10 Jungs im Alter zwischen 11 und 17 Jahren jeder sein eigenes Brot. Mit großer Vorfreude warteten Sie dann auf den Weihnachtsmann, der natürlich auch Geschenke für alle im Sack hatte. Zum Abschluss gab es frische Pizza aus dem Ofen des Backhauses.
Den Kindern fällt gerade die Weihnachtszeit oftmals nicht leicht, wenn sie von ihren Familien getrennt sein müssen. Wir sind dem Verein sehr dankbar für die langjährige Treue und Unterstützung!
Thanksgiving im Margeritenweg
Pünktlich zum amerikanischen Erntedankfest Thanksgiving haben wir im Margeritenweg in einer 6,5-stündigen Kochaktion einen 12 Kilo schweren Truthahn für 30 Personen vorbereitet. Insgesamt ließen wir es recht international angehen. Dazu gab’s, ganz deutsch, Klöße mit Rotkraut, aber auch selbstgebackenes türkisches Brot. Als Nachspeise haben wir ein iranisches Erfrischungsgetränk mit Milcheis, Kokos, Pistazien und Datteln serviert. So kann es bis Weihnachten gerne weitergehen, dachten sich einige von unseren Bewohnern und Mitarbeitern und genossen sichtlich den Tag und das reichhaltige Essen.
„Von Vorurteilen zu Verbundenheit“ – Mohameds erstes Jahr in Deutschland
Mohamed (23) kommt aus Marokko und hat sein Heimatland verlassen, um in Deutschland eine Ausbildung als Pflegefachkraft zu machen. Er arbeitet in der ambulanten Langzeitpflege. Aktuell ist er im zweiten Lehrjahr – ein Weg voller Herausforderungen, aber auch mit vielen positiven Erfahrungen. Hier erzählt er von seinem Start in Deutschland, den Höhen und Tiefen und seinen großen Träumen. Begleitet wird Mohamed während seiner Ausbildung vom Projekt ejsa Care. Die im Projekt zuständige Sozialpädagogin hat ihn viele interessante Fragen beantworten lassen. Genießen Sie den Einblick:
🗣️ Was waren deine ersten Eindrücke, als du nach Deutschland gekommen bist?
Mohamed: Als ich nach Deutschland kam, fühlte ich mich fremd und war mir unsicher, ob ich den vielen Herausforderungen hier gewachsen bin. Ehrlich gesagt, hatte ich auch einige Vorurteile über die deutsche Bevölkerung – ich dachte, die Menschen seien eher distanziert und schwierig im Umgang. Doch nach und nach stellte ich fest, dass meine Bedenken oft unbegründet waren. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten und meiner Zweifel bin ich froh, den Schritt nach Deutschland gewagt zu haben.
🗣️ Fühlst du dich in Deutschland wohl?
Mohamed: Ja, ich fühle mich in Deutschland wohl. Anfangs war es natürlich schwer. Ein echter Gamechanger gegen die Einsamkeit war das Angebot namens „bla bla language exchange“ in Erlangen. Über eine Facebook-Seite habe ich davon erfahren: In Bars treffen sich wöchentlich Schüler:innen und Studierende aus verschiedenen Ländern, um sich auf Arabisch oder Französisch über wechselnde Themen auszutauschen. Dadurch konnte ich schnell Anschluss finden und Freundschaften schließen.
🗣️ Was schätzt du besonders an deinem Leben hier?
Mohamed: Die Arbeit in der Pflege ist für mich nicht nur ein Job – sie bedeutet, Verbindungen zu Menschen aufzubauen. Diese Verbindungen geben mir das Gefühl, dass ich etwas Wertvolles beitrage. Zum Beispiel habe ich während eines Einsatzes im Klinikum eine enge Bindung zu einer schwer kranken Patientin entwickelt. Leider hat sie die Krankheit nicht überstanden. Was mich aber sehr bewegt hat, war die Wertschätzung und Anerkennung der Angehörigen für meine Arbeit. Sie berichteten mir, dass es ihre verstorbene Angehörige der zwischenmenschliche Kontakt zu mir sehr gutgetan hat. Ihre Dankbarkeit hat mir gezeigt, wie wichtig meine Rolle für die Patientin in dieser schwierigen Zeit war. Solche Erfahrungen machen mich stolz und geben mir das Gefühl, hier richtig angekommen zu sein.
🗣️ Was waren die größten Unterschiede zwischen Deutschland und Marokko, die dir bisher aufgefallen sind?
Mohamed: Es gibt einige Unterschiede, sowohl positive als auch negative.
Auf der positiven Seite beeindruckt mich die hohe Lebensqualität in Deutschland. Dinge wie die gut ausgebaute Infrastruktur und die vielen Bildungsmöglichkeiten sind wirklich bemerkenswert. Hier habe ich Zugang zu einer Ausbildung, die mir eine sichere Zukunft ermöglicht, und das schätze ich sehr.
Andererseits gibt es auch Dinge, die ich vermisse. In Marokko ist die Atmosphäre innerhalb von Familien und Freundeskreisen enger und herzlicher. Hier in Deutschland wirkt es manchmal kühler und distanzierter.
Außerdem habe ich leider auch negative Erfahrungen gemacht, wie zum Beispiel rassistische Bemerkungen oder eine gewisse Skepsis gegenüber Ausländern. Das hat mich anfangs sehr getroffen, aber ich versuche, mich davon nicht entmutigen zu lassen. Stattdessen fokussiere ich mich auf die positiven Aspekte meines Lebens hier und die Menschen, die mich unterstützen.
🗣️ Was sind deine Ziele und Träume für die Zukunft? Möchtest du nach deiner Ausbildung in Deutschland bleiben?
Mohamed: Mein Traum ist es, mich im Pflegeberuf weiterzuentwickeln. Ich möchte die Karriereleiter Schritt für Schritt hinaufsteigen und irgendwann eine leitende Position übernehmen – vielleicht sogar Chef werden! Ich liebe es, Verantwortung zu übernehmen und Menschen zu helfen, und ich denke, in der Pflege kann ich beides miteinander verbinden.
Was meine Zukunft betrifft, sehe ich sie ganz klar in Deutschland. Hier habe ich die Möglichkeit, meine Ziele zu erreichen und mir ein Leben aufzubauen, das ich mir gewünscht habe. Deutschland bietet mir berufliche Perspektiven und Stabilität, und dafür bin ich sehr dankbar.
Mohameds Geschichte zeigt, wie wichtig Mut, Offenheit und Unterstützung auf dem Weg zu einem neuen Leben sind. Er hat Herausforderungen gemeistert und seinen Platz gefunden. Sein Beispiel inspiriert andere, über Vorurteile hinauszusehen und Vielfalt zu leben.
Gedenktag im Margeritenweg
Wie in jedem Jahr feierte der Margeritenweg heute, am 25. November 24, unseren Gedenktag, um gemeinsam mit allen Bewohnern und Angehörigen unserer verstorbenen Mitbewohner zu gedenken.
Wir freuen uns sehr, dass dieser Gottesdienst von Anna Bamberger, unserer evangelischen Pfarrerin vor Ort, geleitet und umgesetzt wurde. Im Mittelpunkt stand ein kleiner Baum, an dem jeder Beteiligte seine Gedanken, Gefühle und Erinnerungen in Form eines Herzens anhängen konnte. Wir danken von Herzen für das große Engagement von Seiten der evangelischen Kirchengemeinde in Rottenbauer sowie den Angehörigen für das zahlreiche Erscheinen!































































































































